<span id="hs_cos_wrapper_name" class="hs_cos_wrapper hs_cos_wrapper_meta_field hs_cos_wrapper_type_text" style="" data-hs-cos-general-type="meta_field" data-hs-cos-type="text" >Die Schnäppchen-Tage vor Weihnachten</span>

Die Schnäppchen-Tage vor Weihnachten

Schon die Zeit vor dem Advent ist Schnäppchenzeit. Wenngleich teils Amazon-exklusiv wie der Prime Day oder stark von den populären Marktplätzen geprägt, sind die Schnäppchentage für den gesamten deutschen Einzelhandel Taktgeber in der Vorweihnachtszeit. Denn: Ein großer Teil der Konsumenten kennt die Schnäppchentage bereits und plant sie beim Geschenkekauf oder anderen Anschaffungen bereits fest ein. So zeigt etwa eine Umfrage des IFH Köln aus dem Jahr 2019, dass 62 Prozent der befragten Onlineshopper den Black Friday auch für Weihnachtseinkäufe nutzen, 57 Prozent setzen dazu auf den Cyber Monday. Darauf müssen sich Händler einstellen.

Amazon Prime Day: 13. und 14. Oktober 2020

In diesem Jahr sollte der Prime Day eigentlich im Juli stattfinden, wurde aber aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Amazon hat inzwischen selbst verkündet, dass der Prime Day am 13. Und 14. Oktober nachgeholt wird. Prime-Kunden können dann zahlreiche Produkte aus den verschiedensten Kategorien zu Sparpreisen kaufen.

2019 war der Prime Day für Amazon erfolgreicher als der Black Friday und Cyber Monday zusammen. Weltweit wurden 175 Millionen Produkte verkauft und zwei Milliarden Dollar umgesetzt. Besonders heiß begehrt waren Produkte aus den Kategorien Computer und Zubehör, Küche, Spielzeug und Drogerie.

Singles Day am 11. November 2020

Ursprünglich hatte der Singles Day gar nichts mit Shopping zu tun, wurde aber 2009 von Alibaba für Werbezwecke aufgegriffen. Der Tag des asiatischen E-Commerce-Riesen ist vergleichbar mit dem Amazon Prime Day.

Seit 2016 bewerben auch zahlreiche Händler hierzulande den Singles Day und unterbreiten ihren Kunden attraktive Schnäppchenangebote.

Black Friday am 27. November 2020

Der Black Friday schwappte vor einigen Jahren aus den USA zu uns herüber: Er läutet dort am Freitag nach Thanksgiving traditionell die Weihnachtseinkaufssaison ein. Hintergrund ist, dass Thanksgiving immer auf den vierten Donnerstag im November fällt und sich viele US-Amerikaner ein langes Wochenende gönnen, das gerne zum Shoppen genutzt wird. Ursprünglich war der Black Friday in den USA vor allem im stationären Einzelhandel verbreitet.

In Deutschland fasste er dagegen zunächst im Onlinehandel Fuß. 2013 wurde der Shoppingtag hier erstmals im größeren Rahmen beworben. Inzwischen warten mehr und mehr Kunden mit größeren Anschaffungen bis zum Black Friday und gehen dann auf Schnäppchenjagd.

Cyber Monday am 30. November 2020

Der Cyber Monday fällt immer auf den Montag nach Thanksgiving. Er wurde einst vom Onlinehandel als das Gegenstück zum Black Friday konzipiert, der wiederum vom stationären Handel ins Leben gerufen wurde. Seit einigen Jahren steigt die Bekanntheit des Schnäppchentags und wird inzwischen auch von vielen Konsumenten gezielt für die Rabattjagd genutzt. Amazon dürfte dabei treibende Kraft gewesen sein, denn der Online-Riese begeht inzwischen eine ganze Cyber Week, die schon am 23. November mit ersten Rabatten startet.

Seit 2016 wächst der Umsatz deutscher Händler am Black Friday und Cyber Monday Jahr für Jahr um mehr als 20 Prozent, wie eine Prognose des IFH Köln aus dem Jahr 2019 zeigt.

Alternativen zu Rabatten

Einige Händler können oder wollen sich an den Schnäppchentagen nicht beteiligen. Die Gründe sind verschieden: Während zum Beispiel einige Unternehmen Rabatte als schädlich für ihre hochwertige Marke erachten, erreichen andere erst gar nicht die hohe Nachfrage, um den Margenverlust auszugleichen. Tatsächlich besteht die Gefahr, mit undifferenzierten Rabatten Geld zu verbrennen und für einige Händler bedeuten die Schnäppchentage enorme Verluste.

Alternativ zu den Schnäppchenangeboten können Händler auch auf anderem Wege versuchen, ihre Kunden zu begeistern. Etwa indem ein Kauf mit einem zusätzlichen Gratisprodukt gekoppelt wird – so lassen sich zum Beispiel auch etwaige Ladenhüter an den Mann bringen. Das funktioniert auch gut mit zusätzlichen Serviceangeboten. Darüber hinaus ist auch die Kommunikation limitierter Produkte vielversprechend, denn sind Produkte nur zeitlich begrenzt und in geringer Stückzahl zu haben, erscheinen sie Kunden um einiges attraktiver.

Tipp: Gucken Sie sich Ihre Kunden und Ihre Zielgruppe im Detail an. Je genauer eine Aktion auf deren Wünsche zugeschnitten ist, desto vielversprechender ist sie.

 

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Dieser Artikel ist in der ROQQIO Redaktion entstanden. Hier schreiben PR- und Marketingexperten zu Themen rund um Trends, Technologien und Entwicklungen im Handel und Handelsmarketing.

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