<span id="hs_cos_wrapper_name" class="hs_cos_wrapper hs_cos_wrapper_meta_field hs_cos_wrapper_type_text" style="" data-hs-cos-general-type="meta_field" data-hs-cos-type="text" >Digital Leadership: Sind Sie fit für das digitale Zeitalter?</span>

Digital Leadership: Sind Sie fit für das digitale Zeitalter?

 

Warum sollte man sich mit „Digital Leadership“ befassen? Die Antwort ist klar: Damit man sich im Hinblick auf eine wirkliche Kompetenz und echtes Fachwissen von denen unterscheidet, die nur mit Buzzwords um sich werfen. Digital Leadership bedeutet heute, dass man den Dreiklang der Digitalen Transformation aus Wollen, Können und Machen beherrscht. In allen drei Bereichen beobachtet man gerade in Deutschland aber auf allen Management-Ebenen immer noch erhebliche Defizite!

Nicht alle „Wollen“ sich – trotz Corona – mit digitalen Veränderungen auseinandersetzen, nur wenige haben wirklich das fundierte Wissen für das „Können“ und es scheitern immer noch zu viele an dem „Machen“ und damit an der konkreten Umsetzung von digitalen Projekten. Aber nur, wenn alle drei Bereiche gleichermaßen betrachtet werden und wirksam zusammenkommen, kann eine Digitale Transformation und Digitale Innovation für Deutschland im Hinblick auf Industrie, Mittelstand und Startups gelingen.

Am Anfang steht das Wollen!

Im Hinblick auf das „Wollen“ muss man es direkt am Anfang deutlich sagen: Digitalisierung bedeutet Veränderung! Und die muss man eben zunächst einmal wirklich „wollen“. Viele Verantwortliche tun sich hier schon schwer, denn eigentlich wollen sie von ihrem Erfahrungswissen und den erarbeiteten Positionen weiter so profitieren wie in der Vergangenheit. Das führt aber in der Regel zu einer Verteidigungshaltung, einem Festklammern am Status Quo, und das funktioniert angesichts der tiefgreifenden Veränderungen durch die Digitalisierung nicht mehr. Denn diese werden von außen aggressiv an die Unternehmen herangetragen und können nicht von innen heraus verwaltet werden. Hinzu kommt, dass in den meisten Anreiz- und Belohnungssystemen von Geschäftsführern und Vorständen die Ergebniszahlen aus dem laufenden Stammgeschäft im Vordergrund stehen, nicht die mutige und risikoreiche Ausrichtung auf neue digitale Geschäftsmodelle. Dadurch verkümmern viele vermeintliche Digitalisierungs-offensiven zu einer reinen IT-Automatisierung, um vorhandene Prozesse noch effizienter zu machen. Das Ergebnis sind dann eher inkrementelle statt disruptive Fortschritte.

Auch dass der Mensch – insbesondere mit zunehmendem Alter – Veränderungen grundsätzlich eher kritisch gegenübersteht, hilft beim dynamischen Thema Digitalisierung überhaupt nicht weiter, da die Veränderung ja gerade ihr wesentliches Merkmal ist. Wo früher Erfahrung ein wesentliches Qualitätsmerkmal war, ist es heute der Faktor Ausprobieren. Das bedingt aber Entscheidungen unter Unsicherheit und dafür sind die aktuellen Strukturen unserer Wirtschaft zu wenig ausgelegt. Es widerspricht auch der deutschen Kultur der klaren Planung und mehr oder weniger abgesicherten Prognose. Wer allerdings wirklich digital sein will, muss die Veränderungen im Kopf starten. Also wollen! Das Digital Mindset ist die erste wesentliche Komponente für einen echten Digital Leader. Dabei ist das freiwillige Wollen allemal besser, als von neuen digitalen Wettbewerbern dazu gezwungen zu werden.

 

 

Selbsttest im Internet

Seit 2019 ist der Digital Leadership Index als kostenloser Selbsttest im Internet verfügbar, mit dem man herausfinden kann, ob man schon fit genug ist für die Unternehmensführung im digitalen Zeitalter. Auch heute - ein Jahr später - sind die Ergebnisse weiterhin ernüchternd. Vor dem Hintergrund oder auch gerade wegen der Corona-Pandemie nimmt der Digitalisierungs-Wille immer mehr zu, aber es fehlt weiterhin (!) an digitalem Fachwissen, um Digitalisierungsprojekte im Unternehmen bestmöglich umzusetzen. Es zeigt sich, dass fehlendes Fachwissen, nun zu einem leichten Rückgang an digitalen Umsetzungsprojekten (Digital Execution) geführt hat. Dabei hat gerade die Corona-Pandemie gezeigt, welchen neuen und wichtigen Stellenwert digitale Prozesse einnehmen.

 

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Doch man muss auch Können!

Nach dem Wollen stellt sich schnell die zweite Frage, nämlich die nach dem „Können“. Digitale Veränderungen sind kein technischer Knopf, den man einfach so drücken kann. Es geht vielmehr um das konkrete Wissen und das zugehörige Know-how rund um eine digitale Wertschöpfung. Die Grundlagen der digitalen Ökonomie sind unerlässlich für jeden Manager. Neben Fach- und Sozialkompetenz wird er künftig zwingend auch Digitalkompetenz brauchen, um unternehmerisch führen zu können. Und das gilt nicht nur für die Führungsetagen, sondern für jeden Mitarbeiter im Unternehmen. Digitale Werte, digitale Wertschöpfung, digitale Wertschöpfungsketten als Grundlage digitaler Geschäftsmodelle müssen jedem in Fleisch und Blut übergehen. Alle wirtschaftlichen Aktivitäten sind immer auch von einer digitalen Handelsebene aus zu betrachten und alle Maßnahmen ganzheitlich zwischen einem analogen und einem digitalen Handelsraum zu bedenken. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Wissen rund um digitale Technologien, digitale Ökonomie und digitale Märkte auf allen Arbeitsebenen und in den Führungsetagen nicht besonders ausgeprägt ist. Nur durch konkrete Aus- und Weiterbildung lässt sich dieser Zustand ändern. Das Können ist daher die zweite wesentliche Komponente, die einen Digital Leader ausmacht – aber auch diese Digital Skills sind bei vielen deutschen Unternehmen kritisch zu sehen. Genau an diesem Punkt will das vorliegende Werk „Digital Leadership“ ansetzen und schafft somit auch einen umfassenden Einstieg in die digitale Unternehmensführung mit allen Grundlagen, Methoden und den verschiedenen Tools aus technischer und managementorientierter Perspektive.

 

Am Ende zählt aber das Machen!

Was letztlich aber auch zählt, ist die konkrete Umsetzung digitaler Projekte und damit das „Machen“. Alle Beteiligten werden daran gemessen, was konkret passiert und wie das Unternehmen und seine Mitarbeiter auf diesem Weg mitgenommen werden. Dabei stehen die drei „digitalen P“ im Mittelpunkt: Prozesse, Produkte und Plattformen sowie deren Aufbau und Gestaltung.

Die Automatisierung von Prozessen ist eine schlichte Notwendigkeit, ebenso die Beantwortung damit zusammenhängender Fragen wie Digital Customer Journey, Dynamic Pricing, Interaktives Bestellwesen, Tracking und so weiter. Daneben wird die Digitalisierung der Produkte eine immer wichtigere Rolle spielen: Sensoren, Internet der Dinge, künstliche Intelligenz und Fernwartung sind hierzu nur einige Stichworte. Nicht außer Acht gelassen werden darf aber auch der Aufbau digitaler Plattformen, denn diese haben sich als überlegenes Geschäftsmodell im Netz erwiesen. Leider haben wir derzeit keine echten digitalen Weltmarktführer aus Deutschland und kaum welche aus Europa, was zu dem Schluss führt, dass es auch mit dem Machen in unseren Breitengraden nicht weit her ist.

Die Digital Execution ist aber die dritte wesentliche Komponente, die einen Digital Leader auszeichnet und auch hierfür gibt es im Rahmen des Projektmanagements in jedem Kapitel konkrete Hinweise in diesem Lehrbuch, so dass auch Praktiker wertvolle Anregungen finden sollten.

Fazit: Da die Digitalisierung nicht mehr aufzuhalten ist, müssen wir das digitale Zeitalter aktiv gestalten und gemeinsam das Deutschland 4.0 für unsere digitale Wirtschaft bauen. Dies wird abhängig sein von einem Digital Mindset (Wollen), den zugehörigen Digital Skills (Können) sowie der Digital Execution (Machen), und damit von den Digital Leadern, die unsere Unternehmen ins digitale Zeitalter führen.

Buchvorstellung: Digital Leadership - Grundlagen der Unternehmensführung in der digitalen Wirtschaft

Tobias Kollmann vermittelt in diesem Buch einen theoretischen und praxisorientierten Überblick über die Grundlagen einer Unternehmensführung in der Digitalen Wirtschaft. Dabei werden die Markt-, Unternehmens- und Kompetenzentwicklungen für das Digital Leadership ebenso betrachtet, wie die notwendige Veränderungsbereitschaft im Hinblick auf den eigenen Führungsstil. Der Leser bekommt zudem konkrete Hinweise auf eine strategische und operative Umsetzung digitaler Führungsmethoden im unternehmerischen Alltag. Dafür werden nicht nur konzeptionelle Grundlagen, sondern auch konkrete Tools wie z. B. das Design Thinking und die SCRUM-Methode vorgestellt. Digital Leadership bedeutet heute, dass die Unternehmensführung den Dreiklang aus Wollen, Können und Machen im Hinblick auf die Digitalisierung beherrscht.

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Prof. Dr. Tobias Kollmann

Prof. Dr. Tobias Kollmann

Prof. Dr. Tobias Kollmann ist Inhaber des Lehrstuhls für E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen und vermittelt so Grund- und Gründungswissen für die Digitale Wirtschaft. Für sein besonderes Lehr- und Förderkonzept in diesem Bereich erhielt er beim UNESCO Entrepreneurship Award „Entrepreneurial Thinking and Acting“ einen Sonderpreis. Seine zugehörigen Lehrbücher „E-Business“ und „E-Entrepreneurship“ sind seit über 15 Jahren die Standardwerke auf diesem Gebiet. Schon seit 1996 befasst er sich aber auch mit wissenschaftlichen Fragestellungen rund um die Themen Internet, E-Business und E-Commerce. Als Mitgründer von AutoScout24 gehörte er zudem mit zu den Pionieren der deutschen Internet-Gründerszene und der elektronischen Marktplätze. 2012 wurde er zum „Business Angel des Jahres“ gewählt und laut dem Magazin Business Punk gehört er zu den 50 wichtigsten Köpfen der Startup-Szene in Deutschland.

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