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Marktplätze in Deutschland: 6 Verkaufsplattformen im Überblick

Marktplätze als zusätzlichen Vertriebskanal zu nutzen, ist Trend. Wie die Ergebnisse der Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2019“ des EHI und Statista (Pressemitteilung) zeigen, verkauft fast jeder zweite der Top 1000 Onlineshops in Deutschland auf einem oder mehreren Marktplätzen.  Amazon hatte dabei 2018 die Nase vorn: 43 Prozent der Onlinehändler sind hier vertreten.

Und weil die Kunden dort sind, können sich Händler einem Verkauf auf den Marktplätzen im Allgemeinen nicht entziehen. Neben Amazon gibt es allerdings eine Reihe weiterer Plattformen, die Händler alternativ oder ergänzend als Verkaufskanal nutzen können. Hier stellen wir Ihnen sechs Generalisten kurz vor.

Download: B2C-Marktplätze im Überblick Wie finde ich den passenden Marktplatz?

Online-Marktplätze im Vergleich

Amazon

Amazon dominiert in Deutschland den Markplatzhandel. Die Konkurrenz ist hier sehr groß, nicht zuletzt durch Amazon selbst, denn das Unternehmen fungiert nicht nur als Marktplatzbetreiber, sondern auch selbst als Händler.

Das professionelle Verkäuferkonto kostet 39 Euro Grundgebühr im Monat, hinzu kommen prozentuale Verkaufsgebühren, je nach Produktkategorie zwischen 7 und 15 Prozent. Teurer wird es, wenn Sie sich für die Option Fullfilment by Amazon (FBA) entscheiden. In dem Fall übernimmt Amazon die Lagerung, die Verpackung, den Versand und etwaige Retouren.

Händler können auf dem Marktplatz ihre Marke registrieren und dann auch einen eigenen Shop erstellen. Registrierte Marken verfügen in der Regel über die Schreibrechte ihrer eingestellten Artikel, können die Produktdetailseiten bearbeiten und auch zusätzliche Inhalte wie Videos und ausführliche Produkttexte und weitere Bilder einfügen (Enhanced Brand Content). Für viele andere Händler ist die Gestaltung der Produktdetailseiten jedoch limitiert.

Amazon bietet jedem Händler im eigenen Account, dem Seller Central, zudem Analysetools und Marketingmaßnahmen, darunter verschiedene Anzeigenformate, Mengenrabatte und Gutscheine. Zudem können seit Ende 2019 nun auch Händler das Vine-Programm nutzen, um Rezensionen zu generieren. Lange stand dieser Service nur Vendoren zur Verfügung.

Amazon bietet den Endkunden eher klassische Zahlungsarten: Bankeinzug, Rechnung, Kreditkarte und Gutscheine. Die Amazon App gehört zu den meistgenutzten Anwendungen in Deutschland.

eBay

Die Nummer zwei der Marktplätze in Deutschland stammt auch wie Amazon ursprünglich aus den USA. Groß geworden ist eBay als Auktionshaus für gebrauchte Artikel von Privatleuten. Inzwischen tummeln sich hier aber zahlreiche gewerbliche Händler und bieten ihre Produkte zu Festpreisen an.

ebay bietet vier verschiedene Abonnements an, beginnend ab 39,95 Euro für den Basis-Shop, über den Sie bis zu 400 Artikel zu Festpreisen einstellen können. Der Platin-Shop ist für 4.999,95 Euro zu haben und eignet sich für professionelle Händler mit einem sehr hohen Handelsvolumen. Mit dem Platin-Shop erhalten Händler einen Rabatt auf die Verkaufsprovision, einen Premium-Service, den Zugang zum WOW!-Angebote-Programm und zahlreiche weitere Vorteile. Zu den Monatsgebühren kommen jeweils noch eine Angebotsgebühr sowie eine Verkaufsprovision hinzu.

Jedes gelistete Produkt erscheint auf eBay gesondert, daher ist die individuelle Gestaltung der Produktdetailseiten hier leichter als bei Amazon. Sogar ein eigenes Layout, passend zur Marke, ist möglich. Über ihr sogenanntes Verkäufer-Cockpit-Pro können Händler auf eBay auch Anzeigen schalten, Mengenrabatte einstellen oder Gutscheine erstellen.

eBay bietet Zahlungsdienstleister wie Adyen, Google Pay, Apple Pay und klassische Zahlarten wie Lastschrift und Kreditkarte. Von PayPal hat sich das Unternehmen 2019 getrennt.

Rakuten

Rakuten stammt aus Japan und bedeutet aus der Landessprache übersetzt übrigens „Optimismus“. In Deutschland gibt es den Marktplatz seit 2011. Inzwischen verkaufen dort über 7.000 Händler mehr als 22 Millionen Produkte an 3 Millionen Kunden. Ähnlich wie Amazon mischt Rakuten auch abseits des Marktplatzgeschäfts kräftig mit, zum Beispiel in Sachen Banking, Versicherung und Streaming. Mit den Rakuten Super Points hat das Unternehmen sogar ein eigenes Bonusprogramm geschaffen. Anders als der Wettbewerber aus den USA, ist Rakuten selbst aber nicht als Händler tätig.

Im Basic-Tarif erhebt Rakuten eine einmalige Einrichtungsgebühr, eine monatliche Grundgebühr von 39 Euro und eine prozentuale Verkaufsgebühr. Es können zudem Affiliate- und Stornierungsgebühren anfallen. Der Pro-Tarif wird individuell berechnet und bietet Händlern Sonderkonditionen.

Als Zahlarten stehen Endkunden hier zum Beispiel PayPal, Lastschrift, Kreditkarte, Vorkasse und Rechnung zur Verfügung. Eine Besonderheit: Kunden können sogar bar an Kassen von REWE, dm, Penny und anderen Einzelhändlern zahlen. Beim Marketing werden die Händler kostenlos von einer Inhouse-Agentur unterstützt, die individuelle Kampagnen, Marketingtools, Vertriebsstrategien sowie Umsatz- und Performance-Analysen bietet.

real

real kennen viele Konsumenten noch als Supermarktkette mit einem breiten Angebot an Lebensmittel und Non-Food-Produkten. Seit 2017 bietet das Unternehmen online einen Marktplatz, auf dem es auch eigene Produkte vertreibt. Um Händlern europaweit zusätzliche Absatzkanäle leichter zugänglich zu machen, hat real.de mit drei Marktplätzen aus Frankreich, Italien und Rumänien das „International Marketplace Network“ gegründet. Über spezielle Schnittstellen soll es damit Händlern erleichtert werden, ihre Produkte zusätzlich auch auf den jeweils anderen Marktplätzen zu verkaufen und das Europa-Geschäft somit auszudehnen. real.de bietet zudem eine persönliche Betreuung und Marketingmöglichkeiten.

Die Grundgebühr für den Zugang zum Marktplatz beträgt 39,95 Euro monatlich. Es gibt keine Vertragslaufzeit. Das Einstellen der Produkte ist für Händler kostenlos, zahlen müssen sie lediglich eine Provision zwischen 6,5 und 12,5 Prozent. Wollen Händler ihren eigenen Onlineshop im real.de Händlershop verlinken, werden noch einmal 9,95 Euro pro Monat fällig.

Hood

Hood wurde 2000 in Deutschland gegründet und zählt hierzulande inzwischen zu den größten und am schnellsten wachsenden Online-Marktplätzen mit über 10 Millionen Kunden. Der Marktplatz versteht sich als faire Alternative zu Amazon und ebay. Dafür setzt Hood auf kundennahen Service und eine transparente, günstige Gebührenstruktur. Gewerbliche Verkäufer zahlen keine Einstellgebühr, sondern nur eine Verkaufsprovision von 3 bis 8 Prozent und die monatliche Grundgebühr, die hier zwischen 10,95 und 29,95 Euro liegt. Hood bietet Schnittstellen zu diversen Zahlungsdienstleistern wie PayPal und Klarna, zu Versanddienstleistern, allen führenden Warenwirtschaftssystemen und Verwaltungslösungen für das Marktplatz-Geschäft.

Die Darstellungsmöglichkeiten der Produkte sind allerdings etwas begrenzt, zahlreiche Sonderoptionen müssen zusätzlich erworben werden. So ist zum Beispiel nur ein Produktbild kostenlos. Auch Untertitel in der Artikelbezeichnung und das Auswählen einer zweiten Kategorie kosten extra. Die Marketingmöglichkeiten sind ebenfalls begrenzt. Immerhin können Händler aber gegen eine geringe Gebühr Werbeanzeigen innerhalb ihres Artikels deaktivieren.

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Online-Marktplätze sind eine Herausforderung für die Unternehmens-IT

Marktplätze bieten an sich einen recht einfachen Einstieg in den E-Commerce. Händler springen quasi auf den fahrenden Zug auf: Die Konsumenten kennen die Marktplätze bereits und die Infrastruktur ist schon da, im Fall von Amazon und eBay bekommen Händler auch direkt Zugang zu den vielgenutzten Apps.

Aber: Verkaufen Händler über mehrere Marktplätze im Internet, bringt das eine komplexe Systemlandschaft mit sich, denn viele Händler nutzen Software, die nicht auf die Anforderungen des hochautomatisierten E-Commerce ausgelegt ist. Hinzu kommt, dass jeder Marktplatz mit einem anderen System und anderen Datenformaten arbeitet und dadurch auch unterschiedliche Anforderungen an die Integration in die bestehenden Systeme wie ERP und Warenwirtschaft stellt.

Typische Probleme sind zum Beispiel Fehler bei der Übermittlung von Aufträgen oder Überverkäufe, weil die Lagerbestände auf den einzelnen Marktplätzen nicht aktuell gehalten werden können. Wenn Prozesse nicht automatisiert ablaufen, bedeutet das einen erheblichen manuellen Pflegeaufwand und viele Fallstricke.

Abhilfe schaffen sogenannte Headless-Commerce-Plattformen wie die ROQQIO Commerce Cloud, die die E-Commerce-Welt von den bestehenden Systemen trennt, die kanalspezifischen Daten der Marktplätze homogenisiert, sowie Prozesse minimiert und dem Omnichannel-Handel damit die Komplexität nimmt. Die modulare SaaS-Anwendung können Händler individuell an ihre Bedürfnisse anpassen und dadurch die Hürden zum E-Commerce abbauen — ohne ihre bestehende Infrastruktur austauschen zu müssen.

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Dieser Artikel ist in der ROQQIO Redaktion entstanden. Hier schreiben PR- und Marketingexperten zu Themen rund um Trends, Technologien und Entwicklungen im Handel und Handelsmarketing.

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