<span id="hs_cos_wrapper_name" class="hs_cos_wrapper hs_cos_wrapper_meta_field hs_cos_wrapper_type_text" style="" data-hs-cos-general-type="meta_field" data-hs-cos-type="text" >Tipps für die Inventur im Einzelhandel</span>

Tipps für die Inventur im Einzelhandel

Alle Unternehmen, die zur doppelten Buchführung verpflichtet sind, müssen mindestens einmal im Jahr eine Inventur durchführen, um zu prüfen, welche Vermögensgegenstände Sie im Unternehmen haben, welchen Wert diese haben und wie hoch sich etwaige Schulden belaufen.

Viele Unternehmen wählen den 31.12. als Bilanzstichtag und führen eine sogenannte Stichtagsinventur durch. Die Inventur kann dabei bis zu drei Monate vor- und zwei Monate nachgelagert werden. Während der Inventur werden Warenbewegungen ausgesetzt, alle zu dem Zeitpunkt vorhandene Ware wird erfasst und der Ist-Bestand aufgenommen.

Damit die Inventur reibungslos gelingt und sich der Aufwand in Grenzen hält, sind eine sorgsame Planung, Vorbereitung und Durchführung essenziell. Zudem erleichtern digitale Hilfsmittel die Arbeit erheblich.

Vorbereitung der Inventur

  • Inventurkalender: Nachdem Sie das Datum festgelegt haben, sollten Sie einen Zeit-, Ablauf- und Personalplan erstellen und die Inventurbereiche im Verkaufsraum und dem Lager festlegen. Die Mitarbeiter sollten frühzeitig informiert werden und den Plan einsehen können, damit sie sich auf die bevorstehende Arbeit vorbereiten können.
  • Inventurteam: Bestimmen Sie einen Inventurleiter, der die Vorgänge beaufsichtigt und im Anschluss kontrolliert, ob alle Bereiche erfasst wurden. Da jeder Mitarbeiter bei der Inventur anders vorgeht, sollten Sie vorab klare Regeln aufstellen und direkt vor Beginn der Inventur entsprechende Anweisungen geben. Achten Sie darauf, dass auch neue Mitarbeiter mit den einzelnen Schritten der Inventur vertraut sind. Informieren Sie Ihre Mitarbeiter zudem darüber, falls Dritte, zum Beispiel ein Steuerberater, an der Inventur mitarbeiten.
  • Aufräumen & Inventurbereiche festlegen: Um während der Inventur den Aufwand zu minimieren und am Stichtag Zeit zu sparen, sollten Sie bereits im Vorfeld defekte oder beschädigte Ware separat lagern sowie Verkaufsraum und Lager aufräumen. Das können die Mitarbeiter gut nach und nach während des laufenden Geschäftsbetriebs erledigen. Am Inventurtag sollte die Ware bereits geordnet, die Inventurbereiche gekennzeichnet und den einzelen Inventurteams zugeordnet sein sein. Auch Scanner oder andere Geräte zur Erfassung sollten dann schon bereitliegen.
  • Kunden informieren: Falls Sie das Geschäft für die Dauer der Inventur oder frühzeitig schließen müssen, sollten Sie Ihre Kunden einige Tage vorher darüber informieren, etwa durch Plakate am Eingang und Postings in den sozialen Netzwerken.

Tipps für eine digitalisierte Inventur

Neben den klassischen Scannern gibt es heutzutage auch die Möglichkeit, die Inventur einfach mit Hilfe eines mobilen Endgeräts zu erfassen. Die ROQQIO Instore App etwa läuft auf Tablets und Smartphones. In der App können Sie einen Inventurort/-platz einfach anlegen. Mit der Kamera oder einem externen Scanner können Sie die Ware dann erfassen. Inventurdaten lassen sich zudem manuell eingeben und mit wenigen Klicks bearbeiten oder löschen. Nach Abschluss der Inventur können Sie das Inventurset bequem an das Backend exportieren. Die digitale Erfassung erleichtert den Abgleich mit den Soll-Beständen.ROQQIO Instore App  Helfer für die Inventur und weitere Filialprozesse Mehr erfahren!

Inventurdifferenzen: Soll- und Ist-Bestände stimmen nicht überein

Differenzen zwischen dem buchhalterischen Warenbestand und den tatsächlich in den Regalen und Lagern vorhandenen Warenbestände treten oft auf und haben verschiedene Gründe. Diebstahl ist einer davon. Wie das EHI kürzlich in einer Studie ermittelt hat, gingen dem deutschen Einzelhandel im vergangenen Jahr dadurch 3,75 Milliarden verloren. Der Großteil, 2,44 Milliarden, wird von Kunden gestohlen, aber auch die eigenen Mitarbeiter, Lieferanten und Servicekräfte gehören zu den Langfingern. Durch die Diebstähle entsteht wegen der Mehrwertsteuerausfälle ein volkswirtschaftlicher Schaden von 510 Millionen Euro. Auch organisationsbedingte Verluste führen zu Inventurdifferenzen. Dazu gehören etwa falsche Preisauszeichnungen sowie Fehler durch das Kassenpersonal, Fehler bei der Erfassung des Wareneingangs oder bei der Inventur an sich.

 

 

ROQQIO Redaktion

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Dieser Artikel ist in der ROQQIO Redaktion entstanden. Hier schreiben PR- und Marketingexperten zu Themen rund um Trends, Technologien und Entwicklungen im Handel und Handelsmarketing.

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