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Aufbruch ins World Wide Web – So wird man Onlinehändler

Die Corona-Lage ist weiterhin schwierig und zwingt stationäre Händler über Alternativen nachzudenken. COVID-19 zeigt uns, dass der Instore-Einzelhandel aus der Zeit fällt. Multi-, Omni- und Crosschannel-Player trifft die Krise weit weniger. Verluste können dank Verkauf über alternative Kanäle im Internet zumindest teilweise egalisiert und aufgefangen werden.

E-Commerce als Ausweg aus der Krise

Der E-Commerce-Sektor muss im Hinblick auf das Virus kaum Auflagen erfüllen. Weder Abstandsregeln in Stores umsetzen, Hygienekonzepte realisieren, noch die Ladenflächen sind ein Streitthema. Im November 2020 sind mehr als ein Viertel derer, die normalerweise im Geschäft oder Laden vor Ort einkaufen, auf Onlineshopping umgestiegen. Das sind 13 Prozent mehr als noch im März. Bis 2023 prognostizieren Experten dem E-Commerce Umsatzpotenziale von über 108 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr beliefen sich die Online-Bruttoeinnahmen auf rund 79,47 Milliarden Euro. Höchste Zeit also für stationäre Händler umzusatteln.

Projekt Onlineshop – Dos & Dont’s

Natürlich realisiert man ein solch komplexes Projekt nicht im Vorbeigehen. Und Planung ist wichtig. Gut geplant ist halb gewonnen. Eine erfolgreiche Multi- oder Omnichannel-Strategie lässt sich nämlich nicht einfach ”auf Sicht” fahren. Interne Prozess-Strukturen müssen adaptiert sowie Lösungen funktional integriert werden. Das Identifizieren der Fokus-Zielgruppen, Erstellen von Personas, die Bewertung und Skalierung der Zielpersonen … der Kontext ist hier essentiell. Was möchte und braucht der Nutzer? Wer shoppt wie? Wann? Wo? Und was?

Analyse des Ist-Zustands

Die Planungsphase sollte mit einem konzentrierten Faktencheck beginnen. Erst dann beginnt die eigentliche Entwicklung und Arbeit an Front- und Backend: 

  • Welche Ressourcen kann ich aufwenden?
  • Müssen Prozesse gänzlich neu konzeptioniert werden oder reicht es, vorhandene Strukturen und Workflows zu optimieren?
  • Was kann ich in Eigenregie leisten und was sollte an Profis outgesourct werden?

Technisches Grundgerüst und Shopsystem

Das Shopsystem ist sowas wie der Motor eines Onlineshops. Doch was muss ein Shopsystem können? Die wichtigsten Metriken und Kriterien sind unter anderem die Bedienbarkeit von Front- und Backend, Funktionsumfang der Features, Skalierbarkeit, Produktdarstellung, Mehrsprachigkeit, SEO-Funktionen, intelligente Suchfunktionen, APIs und Schnittstellen. 

Der Payment-Prozess kann für Händler ein effektiver Key Performance Indicator (KPI) sein und die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen. Wichtig ist also auch die Frage: Welche Bezahlverfahren oder Payment Service Provider lassen sich integrieren? Und können “Third Party Providers” (TPPs), also externe Drittanbieter wie beispielsweise Logistikdienstleister, ERP, CRM und Warenwirtschafts-Systeme über entsprechende Tools eingebunden werden? Kann die Shop-Navigation flexibel angepasst werden? Lassen sich Layout und Templates individuell gestalten? Ist das Design responsive? Auch das Hosting muss berücksichtigt werden. Wichtig ist, seine Zielgruppe zu kennen und die Ansprüche, Bedürfnisse, Vorlieben und Präferenzen zu adaptieren. All diese Faktoren beeinflussen schlussendlich die Auswahl des Shopsystems. Fakt ist aber: Für jedes Projekt gibt es das richtige Shopsystem.

Usability und Customer Journey optimieren

Die Usability wird beispielsweise durch detaillierte Artikelbeschreibungen, 360-Grad-Ansichten, “Augmented Reality” oder “Virtual Reality” oder Tipps und Informationen zum Produkt verbessert. So schafft man eine Customer Journey, die dem Offline-Einkaufserlebnis in nichts nachsteht.

SEO-Optimierung für mehr Reichweite

Um erfolgreich zu sein und wettbewerbsfähig zu bleiben, muss ein professionelles SEO-Konzept her. Hier braucht es vor allem Erfahrung und entsprechende Tools. Definitiv sollte man Duplicate Content vermeiden, Domain-Konzepte entwickeln, relevante Keywords recherchieren und Metadaten pflegen. Vernünftige (Produkt-)Titel, nicht permanent auf das Produkt hinweisen, die Basics kurz halten... Ein vernünftiges SEO-Management verbessert das Ranking der Suchanfragen. Es empfiehlt sich, bereits vor dem Projektstart ein SEO-Konzept auszuarbeiten und Prozesse zu integrieren. Oft passiert das erst kurz vor Livegang, was zu spät ist.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Schon vor Corona ließ sich das Aussterben der Innenstädte nicht mehr kleinreden. Über kurz oder lang führt am E-Commerce kein Weg vorbei. Für die meisten Händler mit rein stationärer DNA ist es allerhöchste Zeit. Doch nicht jede verpasste Chance ist auch ein Verlust. Man mussen eben aus der Krise lernen und die richtigen Schlüsse ziehen. Wenn nicht jetzt, wann dann? 

Natürlich fordert das Projekt Onlineshop inklusive Entwicklung und Realisierung jede Menge Herzblut und Durchhaltevermögen. E-Commerce als zusätzlicher Vertriebskanal ist für viele Händler aber auch wirtschaftlich alternativlos geworden. Also informieren, strukturieren, planen und dem stationären Geschäftsmodell ein digitales Update verpassen.

 

Über Kosmonaut

Kosmonaut ist eine E-Commerce-Agentur aus dem ostwestfälischen Rheda-Wiedenbrück. Mit über 20 Jahren Erfahrung im E-Commerce leistet das Unternehmen alles von der Beratung bis zur Entwicklung, um E-Commerce-Plattformen aller Art zu realisieren. Dabei setzen die MitarbeiterInnen besonders auf die sinnvolle Verknüpfung von User Experience und moderner Technologie. 2016 durch die Geschäftsführer Stephan Engau und Anatolij Woromsbecher gegründet, beschäftigt die Agentur mittlerweile über 20 erfahrene ExpertInnen aus Strategie, Design und Development.


 

Stephan Engau

Stephan Engau

Stephan Engau ist einer der beiden Geschäftsführer der E-Commerce-Agentur Kosmonaut. Der gelernte Informatiker aus Rheda-Wiedenbrück war unter anderem mehrere Jahre als Creative Director für die Multimedia-Agentur Elephant Seven (heute Publicis Pixelpark) und die Bertelsmann-Agentur TERRITORY tätig, einer der führenden Kommunikations-, Werbe- und Content Marketing-Agenturen Deutschlands. Zu seinen Kernkompetenzen zählen digitale Strategien, User Experience und Content Marketing. Mittlerweile verfügt er über 20 Jahre Erfahrungen im Web- und E-Commerce-Bereich.

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