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Social Commerce auf Facebook: mit wenigen Klicks am Ziel Teil 2/4

Soziale Medien bieten großes Potenzial als zusätzliche Vertriebskanäle. Sie lassen sich in die Unified-Commerce-Strategie integrieren und offerieren ein kundenzentriertes, individualisiertes Einkaufserlebnis, indem sie die soziale Komponente und den Dialog auf Augenhöhe in den Vordergrund stellen.

Social Commerce – ein kurzer Exkurs

Soziale Medien bieten großes Potenzial als zusätzliche Vertriebskanäle. Sie lassen sich in die Unified-Commerce-Strategie integrieren und offerieren ein kundenzentriertes, individualisiertes Einkaufserlebnis, indem sie die soziale Komponente und den Dialog auf Augenhöhe in den Vordergrund stellen. Außerdem produzieren Kunden hier selbst Content. Händler profitieren von erhöhter Kundenloyalität, direktem Feedback, einer steigenden Kundenzahl sowie fundierten Daten über das Kundenverhalten als Basis für zielgruppenorientiertes Targeting.

Social Commerce erfordert je nach Plattform eine klare Zielgruppendefinition. Auch die Anpassung der Produktdaten und -inhalte an die jeweiligen Plattformen ist wichtig, weil jeder Social-Media-Kanal unterschiedliche technische Anforderungen hat, beispielsweise an die Bildformate. Darüber hinaus ist ein Social-Commerce-Channel kein netter Zusatz, sondern sollte sobald die Shop-Funktion auch in Deutschland erhältlich ist, nahtlos in die vorhandene IT-Infrastruktur integriert werden, um Überverkäufe zu vermeiden und eine Synergie zwischen den einzelnen Vertriebskanälen sicherzustellen.

 

Facebook-Shop: Vergangenheit, Gegenwart und ein kleiner Einblick in die Zukunft

Schon seit 2016 bietet Facebook die Einbindung von Online-Shops für die kommerzielle Nutzung an. Neben dem Anlegen von Katalogen oder der Zusammenfassung mehrerer Produkte zu Kollektionen, lassen sich seit 2018 Links zu Produkten in Posts und Storys einbinden. 2020 ist Facebook einen entscheidenden Schritt weiter gegangen: Über den Commerce Manager werden der Katalog sowie die Verkäufe verwaltet. Legt der Einzelhändler zusätzlich einen Shop auf Facebook an, erhält er Zugriff auf weitere Tools. Bei der Erstellung eines Shops wählt er aus, ob Kunden ihren Einkauf auf der eigenen Website oder per Direktnachricht abschließen sollen. Alternativ ist der noch nicht weitverbreitete Check-out auf Facebook selbst, in Zukunft eine Möglichkeit – bislang ist dies aber nur in den USA sowie für vereinzelte Unternehmen möglich. Mit der Nutzung des Shops erhält der Händler auf Wunsch zusätzlich Insights zu Kunden und beliebten Artikeln.

 

Facebook-Shop: Die shoppable Plattform – ein weiterer Verkaufskanal?

Facebook verwandelt sich zunehmend in eine „shoppable“ Plattform und ermöglicht von der Inspiration bis zur Zahlungsabwicklung ein nahtloses Einkaufserlebnis auf einem Kanal. Das ist sowohl für kleine als auch für große Unternehmen attraktiv. Neben der immer noch sehr hohen Anzahl an Usern verfügt Facebook über langjährige Erfahrung mit Werbealgorithmen. Zum Ankurbeln des Verkaufs filtert der „Werbeanzeigenmanager“ die passende Käuferschicht heraus: Dabei werden individuelle Vorlieben (gemessen an den vergebenen Likes), das Alter oder die geographische Lage als Parameter beachtet. Das Budget der Kampagnen kann je nach Aufstellung des Werbenden festgelegt werden oder nach oben offenbleiben. Sobald die Werbeanzeige aktiv ist, lässt sich in Echtzeit die Performance anhand der wichtigsten Kennzahlen ablesen. Wurde die Aufmerksamkeit der Nutzer gewonnen, geht es direkt ohne Umwege weiter in den Shop, sodass eine wichtige Hürde, nämlich der Wechsel zwischen verschiedenen Apps oder Seiten, entfällt.

Voraussetzung für die Nutzung der Shop-Funktionen und die Verwaltung von Artikeln über den Commerce Manager ist ein kostenloses Business-Konto. Händler können ihren Webshop mit dem Kanal verknüpfen und direkt loslegen. So haben sie die Möglichkeit, ihre Präsenz auf dem sozialen Netzwerk sowie Kundenempfehlungen direkt mit der Kaufoption zu verbinden – denn schließlich lebt Shopping zum Teil von Inspiration. Für die Integration von Facebook als zusätzlichen Vertriebskanal sollte jedoch auch die technische Umsetzung der Shopping-Funktionen bedacht werden.

 

Facebook-Shop: das Ding mit dem Check-out

Noch ist es nicht soweit aber nachdem der Facebook-Shop bereits seit längerem angekündigt wurde, kann die Umsetzung nicht mehr lange dauern. Der Kunde wird dann also beim stöbern auf Facebook von Produkten und Dienstleistungen inspiriert und hat zukünftig gleich die Möglichkeit das Produkt der Wahl zu kaufen.

Aber Trickreich ist auch dieser Vorgang. Denn bei einem Check Out über Facebook wird von Facebook eine Transaktionsgebühr erhoben. Dies wäre nicht unüblich aber auch sämtliche Zahlungsdaten sowie -informationen des Kunden werden nicht weitergegeben. Dies bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass wichtige Informationen zu meinem Kunden verloren gehen und der „Single Point of Truth“ diese Daten nicht enthalten wird. Bei einem Omnichannel- oder Unified-Commerce basierten System kann der Händler also nicht mehr eine einheitliche Customer Journey über alle Kanäle anbieten.

 

ROQQIO Redaktion

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Dieser Artikel ist in der ROQQIO Redaktion entstanden. Hier schreiben PR- und Marketingexperten zu Themen rund um Trends, Technologien und Entwicklungen im Handel und Handelsmarketing.

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