<span id="hs_cos_wrapper_name" class="hs_cos_wrapper hs_cos_wrapper_meta_field hs_cos_wrapper_type_text" style="" data-hs-cos-general-type="meta_field" data-hs-cos-type="text" >Der Countdown läuft: Tipps für ein profitables Jahresendgeschäft</span>

Der Countdown läuft: Tipps für ein profitables Jahresendgeschäft

Black Friday, Cyber Monday und das Weihnachtsgeschäft – im November und Dezember boomt alljährlich sowohl der stationäre als auch der Onlinehandel. idealo und die Kantar GmbH gehen davon aus, dass 94 Prozent der Verbraucher ihre diesjährigen Einkäufe am Black Friday ins Netz verlagern – das Ergebnis beruht auf einer Umfrage, die online durchgeführt wurde.*

Das würde einen enormen Umsatzboost für den E-Commerce bedeuten, insbesondere für Händler, die ihren Webshop entsprechend auf die Stoßzeit vorbereiten, um Lieferengpässe zu vermeiden. 58 Prozent der potenziellen Kunden recherchieren bereits einige Tage oder sogar Wochen vor dem Shoppingtag nach den gewünschten Produkten, vergleichen Preise und treffen ihre Kaufentscheidung vorab, um bei einem auftretenden Rabatt direkt zuschlagen zu können. So sollten Händler aller Branchen schon vor Beginn des rasanten Jahresendgeschäfts auf ihre Kunden zugehen und Maßnahmen ergreifen, um die Kundenbindung zu stärken und mit einer guten Onlinepräsenz sichtbar sowie auf die Spitzenzeit optimal vorbereitet zu sein.
Anbieter müssen auch in dieser stressigen Zeit Trends stets im Auge behalten und ihre Marketing-, Vertriebs- sowie Logistik-Strategien optimieren. Denn wenn sie frühzeitig mit der Planung und Vorbereitung beginnen, steht einem profitablen Jahresendgeschäft nichts im Weg.

Die folgenden Tipps bieten eine Hilfestellung:


1. Die richtige Marketingstrategie


Ob die Vorweihnachtszeit umsatzreich wird, hängt maßgeblich von der Marketingstrategie des Händlers ab. Es gilt, die Zielgruppe genau zu kennen und alle Kampagnen frühzeitig zu planen, um so für eine reibungslose Umsetzung zu sorgen. Über E-Mails und Newsletter lassen sich potenzielle Kunden über bevorstehende Aktionen informieren oder Gutscheincodes verteilen. Bestenfalls wissen Interessenten bereits bei ihrer Recherche, welche Angebote sie in der kommenden Zeit erwarten. Eine Möglichkeit ist das Versenden eines Schnäppchen-Countdowns: Gezielt eingesetzt, verhilft eine solche Kampagne Anbietern zu mehr Aufmerksamkeit, während Kunden davon abgehalten sind, das gewünschte Produkt schon vorher bei einem Wettbewerber zu kaufen. Schließlich sind die Weihnachtseinkäufe von weniger Stress begleitet, wenn die Käufer im Voraus über Rabatte informiert sind und sich die Tage gezielt aussuchen können, die für sie am interessantesten sind. Auch die sozialen Medien eignen sich für Aktionen wie Themenwochen oder Adventskalender, um interessierte Konsumenten auf die eigene Website zu lenken.


2. Vollständigkeit der verfügbaren Informationen


Insbesondere in der Vorweihnachtszeit, während Verbraucher Geschenke für ihre Familie und Freunde suchen, können Händler sie mithilfe personalisierter Produktempfehlungen sowie detaillierter -beschreibungen bei der Auswahl entlasten. Werden die vorhandenen Kunden- und Produktdaten sinnvoll genutzt, erhält der potenzielle Käufer nur die für ihn relevanten Informationen und Vorschläge. Weil Konsumenten vor allem in dieser Zeit des Jahres empfänglicher für individuelle Empfehlungen sind, sollte der Anbieter diese zielgruppengerecht ausspielen. Im Webshop erhöhen gezielte Aussagen darüber, zu welcher Personengruppe das Geschenk passen könnte, zudem die Wahrscheinlichkeit, bei einer Google-Recherche gefunden zu werden. Außerdem rufen Sätze wie „das passende Weihnachtsgeschenk für die modebewusste Freundin oder Schwester“ bei dem Suchenden möglicherweise eine direkte Verknüpfung zu seinen Liebsten hervor und erleichtern ihm die Kaufentscheidung. Selbstverständlich sollte der Kunde durch optimierte Texte zusätzlich alle Informationen schnell und einfach auffinden, die er zu dem Produkt benötigt. Bleibt dennoch eine Frage offen, wird der Interessent beim Kundenservice sein Glück versuchen, der insbesondere während des Jahresendgeschäfts optimal erreichbar sein muss. Ob über die Telefonhotline, E-Mail-Support, Chat im Webshop oder über WhatsApp – schnelle Reaktionszeiten sind ausschlaggebend für die Kundenzufriedenheit und senken die Abwanderungsquote.


3. Optimierte Logistik


Auch die Logistik-Strategie sollte für das Jahresendgeschäft optimiert werden: Angefangen bei speziellem, saisonalen Packaging über Geschenkverpackungsservices und ein verlängertes Widerrufsrecht bis hin zu umfangreicheren Umtauschmöglichkeiten. Wenn die Stadt anfängt, nach gebrannten Mandeln zu riechen, freuen sich Kunden auch über weihnachtliche Verpackungen mit Beilegern oder einer personalisierten Grußkarte zu den Festtagen. Noch stressfreier macht der Händler es dem Käufer, wenn er die Option anbietet, die gekaufte Ware als Geschenk zu verpacken oder das Paket zu personalisieren. Da Geschenke häufig aber nicht erst zwei Wochen vor Weihnachten gekauft werden, sondern womöglich schon am Black Friday, ist es ratsam, das Widerrufsrecht während des Jahresendgeschäfts kurzfristig zu verlängern. So überwinden Kunden die Angst, ein Produkt in der falschen Größe oder Farbe zu kaufen, und haben die Sicherheit, Fehlkäufe auch nach den Feiertagen problemlos umtauschen oder retournieren zu können.


4. Zuverlässige Lieferung


Immer, aber vor allem in den letzten beiden Monaten des Jahres muss das Lieferversprechen strikt eingehalten werden. Ansonsten hat der Händler unzufriedene Kunden und zahlreiche Beschwerden aufgrund von verspäteten Weihnachtsgeschenken zu erwarten. Die Angabe der Lieferzeit sollte von „sofort lieferbar“ oder „auf Lager“ hin zu „in 2-3 Werktagen bei Ihnen zu Hause“ konkretisiert werden. Spätestens bei der Bestellbestätigung oder der Sendungsverfolgung wünscht sich der Käufer eine genaue Zeitspanne, wann das Paket eintrifft. Bei einer eintretenden Verspätung – was während des Bestellansturms in den Aktionstagen und aufgrund der pandemiebedingten Produktionsausfälle immer noch durchaus vorkommen kann – sollte der Kunde proaktiv informiert werden. Damit es aber gar nicht erst zu Lieferengpässen kommt, ist es Händlern geraten, die Verfügbarkeit der Produkte frühzeitig sicherzustellen und gegebenenfalls mit dem Versanddienstleister in engen Kontakt zu treten.


Werden diese Tipps entsprechend befolgt, können Händler das Maximum aus dem Jahresendspurt rausholen. Durch eine frühzeitige Strategiedefinition und Planung der Umsetzung wird sowohl die Zufriedenheit der Kunden als auch der Umsatz während der Spitzenverkaufszeit im November und Dezember steigen. Außerdem können Anbieter den Kundenservice schon vorab entlasten und den Weihnachtsstress eindämmen, bevor er eintritt.

*An der Online-Umfrage zum Black Friday 2021 von idealo und der Kantar GmbH nahmen über 1.000 Personen teil, die repräsentativ für die deutsche Online-Shopping-Bevölkerung sind.


ROQQIO Redaktion

ROQQIO Redaktion

Dieser Artikel ist in der ROQQIO Redaktion entstanden. Hier schreiben PR- und Marketingexperten zu Themen rund um Trends, Technologien und Entwicklungen im Handel und Handelsmarketing.

DOWNLOAD

download

Hier finden Sie unsere aktuellen Downloads zum Herunterladen! Bleiben Sie mit unseren Whitepapern, Checklisten, Broschüren informiert!

ROQQIO Lösungen

ROQQIO Lösungen

Lernen Sie die vollintegrierte Omnichannel Lösung kennen!