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Happy Backup-Day - oder wie geht Deutschland mit seinen Daten um?

Nicht erst seit dem Brand in einem Servergebäude eines französischen Cloud-Anbieters, ist die Frage nach der Sicherheit unserer Backups und der Datensicherung in den Köpfen der IT-Verantwortlichen. Von diesem Feuer waren 12.000 bis 16.000 Kunden betroffen und 3,6 Mio. Webseiten von insgesamt 464.000 Domains waren nicht mehr erreichbar, darunter auch die Seite der französischen Regierung. Diese Zahlen machen es deutlich, dass die Datensicherung durch regelmäßige Backups eine wichtige Aufgabe der Unternehmensführung sein sollte. Auch Privatpersonen, die bei der Sicherung ihrer Daten und Dokumente vermehrt auf Cloud-Lösungen setzen, fragen sich, ob ihre Daten wirklich sicher sind.

 

Was sagen die Zahlen? 

Die von der DsiN (Deutschland sicher im Netz e.V. ) durchgeführte Studie „Praxisreport Mittelstand 2020“ zeigt deutlich, dass die Datensicherung keine Priorität beim deutschen Mittelstand hat. 25 % der Unternehmen haben keine Datensicherung und auch auf Cyber-Attacken sind viele nicht vorbereitet, da bei 35%  der befragten Mittelständler keine Krisenreaktionspläne existieren. Dies steht aber im absoluten Kontrast zu der Tatsache, dass ganze 46 % der Unternehmen bereits einen IT-Angriff verzeichnen konnten und 12 % davon sogar um die Existenz bei einem Cyber-Angriff fürchten. Warum also hat die Wirtschaft hier so einen Nachholbedarf?

Viele klein- und mittelständische Unternehmen wähnen sich auf der sicheren Seite, da immer noch der Irrglaube besteht, man könne als Firma zu uninteressant sein, um angegriffen zu werden. Fast 50% der Befragten gab an, im Erhebungszeitraum (April 2019 bis April 2020) Opfer eines solchen Angriffs geworden zu sein. Denn bereits Schadsoftware kann einen erheblichen Schaden anrichten, der im besten Fall viel Geld und Zeit kostet. Gerade auch im Hinblick darauf, dass die Corona-Krise die Digitalisierung in einem sehr raschen Maß voranschreiten lässt und Verkaufsplattformen gefragter sind denn je, ist es erschreckend, dass die Schwachstelle immer wieder die Schulungspraxis von Mitarbeitern ist. Ganze 47% der Befragten gaben an, auf Informationen und Hinweise über ein sicheres Verhalten im Umgang mit Daten und E-Mails zu verzichten. 

 

War früher alles besser? 

Sicher nicht, denn seit den Anfängen der Datensicherung in den 1980er Jahren greift man noch auf Disketten und Festplatten zurück, die kommen aber schnell an Ihre Grenzen. Später stieg man dann auf Bandlaufwerke und Diskettencontroller um - aber auch diese waren für die Datenmengen oft zu klein. Eine weitere Herausforderung war die Aufbewahrung, denn hatte man die Disketten z.B. in einem Bank Tresor sicher verwahrt, war es nicht möglich, jederzeit an die Daten heranzukommen. Anfang der 1990er kamen dann Zip-Disketten auf den Markt, die aber schnell von beschreibbaren CDs und DVDs abgelöst wurden. Aber all diese Speichermedien boten Schwachstellen. Auch wenn man die Datenträger relativ sicher verwahren konnte, waren Sie bei Diebstahl relativ leicht zu kopieren und neben der zeitlichen und örtlichen Zugriffsmöglichkeit war auch die Kompatibilität immer wieder eine große Herausforderung. 

 

Was kann ich tun? 

In kleinen und Mittelständischen Unternehmen ist die Aufgabe der IT-Sicherheit überwiegend noch in der Verantwortung der Geschäftsführung oder der Inhaber. Diese habe gerade in der heutigen Zeit nicht die Kapazitäten, sich dieser Aufgabe vollumfänglich zu widmen, da sie zuerst das Unternehmen am Laufen halten müssen.  

Sollten Sie sich aber dafür entscheiden, die Sicherung ihrer Daten in die eigenen Hände zu nehmen oder einen IT-Administrator anzustellen, erstellen Sie sich eine Datensicherungsstrategie! Wichtige Fragen hierbei sind: 

  • Wie die Datensicherung zu erfolgen hat. 
  • Wer für die Datensicherung verantwortlich ist. 
  • Wann Datensicherungen durchgeführt werden. 
  • Welche Daten gesichert werden sollen. 
  • Welches Speichermediumzu verwenden ist.  
  • Wo die Datensicherung sicher aufbewahrt wird. 
  • Wie die Datensicherung vor Datendiebstahl zu sichern ist (zum Beispiel durch Verschlüsselung). 
  • Wie lange Datensicherungen aufzubewahren sind. 
  • Wann und wie Datensicherungen auf ihre Wiederherstellbarkeit überprüft werden

Betreiber von Cloud Lösungen sorgen für Ausfallsicherheit und dem Schutz vor Datenverlust. Sie werden den aktuellen Anforderungen gerecht und durch Patches sowie Updates, werden sowohl Sicherheitslücken geschlossen als auch die Wirkung von Cyber-Angriffen abgeschwächt. Gerade unternehmenssensible sowie -kritische Daten werden bei einer skalierbaren Cloudlösung in Echtzeit aktualisiert und stehen jederzeit und auch an jedem Ort zur Verfügung. Weiterhin werden die Daten bei den Cloud Betreibern teilweise mehrfach „gespiegelt“, das bedeutet, dass sie nicht nur in einem Rechenzentrum liegen, sondern teilweise mehrfach in mehreren Standorten oder sogar Ländern.

 

Back to Future: Wie sieht die Zukunft aus? 

Während sich sowohl die Datenmengen selbst als auch die IT-infrastruktur in den letzten Jahren wesentlich geändert haben, ist die Backup-Technologie annähernd gleichgeblieben: Daten werden kopiert und an einem anderen Ort und auf einem anderen Medium gespeichert. Vor dort können Sie bei Bedarf wiederhergestellt werden. Auf den ersten Blick scheint diese Technologie veraltet zu sein. Aber die Herausforderung einer modernen Datensicherungsstrategie ist nicht die Erstellung, sondern die Verfügbarkeit jederzeit zu gewährleisten. 

Eine kontinuierliche Datenreplikation (CDP = Continuous Data Protection) soll nach Meinung der Experten die Zukunft sein, da die Daten in Echtzeit gespeichert werden und die Zeit zwischen zwei Sicherungen (RPO = Recovery Point Objective) nur noch wenige Sekunden beträgt. Alle Änderungen werden hierbei in einem Journal gespeichert, so dass man immer auf die aktuelle oder eine Vorgänger-Version zugreifen kann. Wie lange dann diese einzelnen Versionen gespeichert werden, hängt von den Einstellungen ab. Dies ermöglicht eine Wiederherstellung ganzer Rechenzentren mit nur wenigen Klicks.  

 

Egal wie Sie zum Thema Backup, Datenspeicherung und -Sicherheit stehen, hoffen wir ihnen mit diesem Artikel die Relevanz dieses Themas deutliche gemacht zu haben.

 

Denn: 

„Wer immer tut, was er schon kannbleibt immer das, was er schon ist.“ Henry Ford 

 

Hier geht es zur kompletten Stude der Deutschland sicher im Netz e.V.

https://www.sicher-im-netz.de/dsin-praxisreport-mittelstand-2020-46-prozent-der-unternehmen-melden-it-angriff

 

ROQQIO Redaktion

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Dieser Artikel ist in der ROQQIO Redaktion entstanden. Hier schreiben PR- und Marketingexperten zu Themen rund um Trends, Technologien und Entwicklungen im Handel und Handelsmarketing.

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